Zum Hauptinhalt springen

Salz als Heilmittel

Die Kurgeschichte von Bad Sülze

Parallel zur Saline entwickelte sich in Bad Sülze im 19. Jahrhundert ein neuer Wirtschaftszweig. Der findige Rostocker Professor Samuel Gottlieb Vogel, Leibarzt von Großherzog Friedrich Franz I., unterbreitete dem Großherzog den Vorschlag ein Rheumaheilbad in Bad Sülze zu gründen. 1824 zogen die ersten Patienten in das neu gebaute Kurhaus ein. Die Sole zeigte bei den Kurgästen eine hervorragende Heilwirkung. Solekuren, ein Bad in der Sole, halfen bei Hautkrankheiten, die Inhalation der salzigen Luft in den Gradierwerken bei Atemwegsbeschwerden. Der Kurbetrieb florierte und wurde ständig erweitert. Seit 1901 saßen Patienten auch in Holzbadewannen mit heilender Moor-Erde. Seit 1927 darf sich die Stadt als Kurort "Bad Sülze" bezeichnen.

 

Die heutige Kurklinik in Bad Sülze

Heute bietet die Medianklinik Bad Sülze Wannenbäder im heilsamen, heimischen salzdurchtränkten Naturmoor an. Das frisch gestochene Moor wird aufbereitet und in Form von Moorbädern, Moorpackungen, Moortreten und - kneten angewendet. Die kreislaufschonende und somit auch für ältere Patienten verträgliche Überwärmungstherapie erreicht auch schlecht durchblutete Gelenke. Nahe der Klinik lädt auch der Kurpark zum Entspannen sein.

 

Das Salzreich in Trinwillershagen

Ein 6,50 m hohes Innengradierwerk mit Solevernebelung in einem aus 32.000 kg Natursalzsteinen ausgekleideten Turm in Form eines überdimensionierten Salzkristalls bietet ein gesundheitsförderndes Klima, das die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes "aufatmen" lässt. Neben den so möglichen Atemwegsinhalationen bietet da Salzreich in Trinwillershagen auch eine Sole-Trinkkur an und wartet mit einer Reihe weiterer Gesundheits- und Wohlfühltipps an. Erfahren Sie mehr über das Salzreich Trinwillershagen.

Salzbäder

im Salzreich Trinwillershagen

Äußerlich angwendet, wirkt Salz lindernd bei Hautkrankheiten, bei Asthma und Allergien sowie zur Entschlackung. Natursole-Heilbäder helfen besonders bei nichtentzündlichen rheumatischen Erkrankungen oder Gicht, da Salz die Wärme des Wassers besonders gut transportiert und die Durchblutung anregt.

Salzgurgeln und Salzspülungen

Das Salzgurgeln ist heilsam bei eitrigen und entzündeten Mandeln. Ein halber Teelöffel wird in warmem Wasser aufgelöst und morgens und abends zum Gurgeln verwendet. Für Salzspülungen wird die gleiche Salzlösung hergestellt, um damit die Heilung von Nasennebenhöhlenentzündungen zu unterstützen.